2016 mam-foto-news

Cyanotypie – I can see, the world is blue

„Saugfähiges Papier wird in Lösungen von Kaliumhexacyanidoferrat (III) und Ammoniumeisen (III)-citrat (veraltet Ferriammoniumcitrat), bzw. Kaliumhexacyanidoferrat(III) und Ammonium-oxalatoferrat(III) (veraltet Ammoniumeisenoxalat) sensibilisiert und danach getrocknet.
Bereits die gemischten Lösungen sind lichtempfindlich.
Die Belichtung erfolgt unter einem Schatten werfenden Gegenstand als Fotogramm (Gegenstand, Pflanze etc.) oder mit einem Negativ durch UV- oder Sonnenlicht. An einem bedeckten Tag beträgt die Belichtungszeit mit Tageslicht 10-20 Minuten. In den belichteten Partien wird dabei die Eisenverbindung zweiwertig und wasserunlöslich – es bildet sich der Farbstoff Berliner Blau. Die unbelichteten Teile sind wasserlöslich und lassen sich unter fließendem Wasser auswaschen (es findet keine Entwicklung statt).
Der Kontrast kann durch Baden in 1%iger Kaliumdichromatlösung gesteigert werden. Die Farbe lässt sich durch Baden in Tannin, Oolong-Tee, Katzenurin oder Pyrogallol verändern.“
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Cyanotypie)