IMPRONALE 2018 – Das 16. Improtheaterfestival in Halle (Saale)
IMPRONALE 2018
CARMEN – Tragödie, frei nach der Novelle von Prosper Mérimée
„Carmen“ ist nach „Salome“ die zweite berühmt-berüchtigte Frauenfigur der Trilogie „Femme fatale“ der schillerBühne halle. Die von ihr ausgehende Faszination ist von immerwährender Aktualität und ihr sogenanntes unergründliches Geheimnis ist die obskure Verteufelung einer vermeintlich unsichtbaren Macht über den Mann. Dabei werden keineswegs nur erotische Reize als Bedrohung empfunden, auch Intelligenz und Erfolg können zutiefst erschrecken. Die Trennung zwischen Intelligenz und Schönheit ist Gesetz, beides zusammen wird nicht akzeptiert. Carmen, ein Grenzfall, versetzt ihre männliche Umwelt in regelrechte Panik. Um den inneren „Frieden“ wieder zu finden, muss „Mann“ das Übel aus der Welt schaffen! Dabei ist sie einfach nur eine authentische, selbstbestimmte Frau!
In den Rollen: Olga Weyrich, Marcus Bräuer, Heinz Ebersbach, Markus Laich, Uwe Steinbrecher · Buch und Regie: Heidrun von Strauch · Gitarre: Eva-Maria Emmer · Kostüme: Angelika Claus · Foto: Marcus-Andreas Mohr · Plakat: Jana Krupik-Anacker
Veranstaltungsort:
Club 188 (ehemals Kino 188)
Böllberger Weg 188 · 06110 Halle (Saale)
Termine:
10. November 2018 (Samstag), 19:30 Uhr
16. November 2018 (Freitag), 19:30 Uhr
17. November 2018 (Samstag), 19:30 Uhr
18. November 2018 (Sonntag), 18:00 Uhr
22. November 2018 (Donnerstag), 19:30 Uhr
23. November 2018 (Freitag), 19:30 Uhr
24. November 2018 (Samstag), 19:30 Uhr
Kartenverkauf:
• Online · www.t1p.de/schillerbuehne
• Theater- und Konzertkasse · Telefon: 0345 5110777
• schillerBühne halle e. V. · Telefon: 0345 3880474 und E-Mail: info@schillerbuehne-halle.de
• sowie an der Abendkasse
Ticketpreise:
15,00 Euro Vorverkauf
17,00 Euro Abendkasse
wollt´ schon längst mal danke sagen- an Juliane Nitschke
Auszug aus ihrer Laudatio zur VERNISSAGE von „Tanz in der Kunst“ am 21. April 2018 im Lichthaus Halle
„…auch Marcus-Andreas Mohr. Er ist bis heute sehr musikaffin und war schon als Kind auch tanzbegeistert. Marcus-Andreas Mohr ließ sich damals inspirieren von der Fernsehshow „Ein Kessel Buntes“ und kreierte kleine Choreographien, die er der Familie vortanzte. Als Jugendlicher war es Punk, wo er sich durch das Tanzen ausdrücken konnte.
Marcus-Andreas Mohr studierte Design in Halle und Medien & Bildung in Rostock. Er ist freiberuflicher Künstler in der Saalestadt und konzentriert sich auf Fotoarbeiten und Medienprojekte. Seine präsentierten künstlerischen Arbeiten sind hier Fotografien in Form zweier Collagen, welche die Bewegungen des performativen Tanzes in seinen vielschichtigen Verbindungen sichtbar machen möchten. Er begleitete dafür die Performance-Gruppe „nichtsdestotrotz“ in Halle ein Jahr lang bei ihrem Tanz-Projekt zum Thema Wald. Er bekam dadurch einerseits einen emotionalen Zugang zu ihren Ansätzen und andererseits wuchs bei ihm mehr und mehr das Interesse, das Unkalkulierbare, das völlig Freie und das Einmalige jenes Tanzes fotografisch darzustellen.
In seiner fotografischen Collage wählte er die künstlerische Form der Überlagerung von Bewegungssequenzen, die bei einer Tag- und Nachtperformance entstanden. Die choreografischen Forschungen der Performancegruppe und deren Einblick von sich bewegenden Körpern zum bewegten Körper war Intention für Marcus-Andreas Mohr, dies für den Betrachter authentisch zu vermitteln, dass Gefühle hervorgerufen werden können und es als ein Bild zu zeigen. Denn performativer Tanz und seine Arbeit damit ist, wie er selbst sagt: „Im Außen arbeiten, aber im Inneren formen!“
Die tänzerische Erkundung des Waldes geht weiter. In der Performance „Wald im Kopf“ tanzen die Performer*innen mit ihren Körpern auf dem Waldboden, auf Bäumen, im Moos, im Holz, hockend in Sträuchern oder begraben unter einer Laubdecke – im Spiel zwischen Wachstum und Stagnation, Verfall und Leben, Bewahren und Zerstören.
„Wald im Kopf“ fand einmalig tagsüber am 24.06.2017 um 16:00 Uhr auf der Rabeninsel (Böllberger Weg / Höhe Diesterwegstraße) und einmalig nachts am 24.06./25.06.2017 um 00:00 Uhr statt.
Nachtperformance am 24./25. Juni 2017 00:00 Uhr auf der Rabeninsel, Böllberger Weg (Höhe Diesterwegstraße)
Treffpunkt auf der Brücke
Performer/innen: Arne Hofmann, Daŝa Geiger, Juliane Nitschke, Max Hiller, Maxi Schreier, Tim Hofmann
Waldläuferin: Manuela Dammer
Choreographie & Regie: Juliane Nitschke
Dramaturgie: Hanna Pfützenreuter
Contact Improvisation: Eva Kreuter
Musiker: Toralf Friesecke
Die tänzerische Erkundung des Waldes geht weiter. In der Performance „Wald im Kopf“ tanzen die Performer*innen mit ihren Körpern auf dem Waldboden, auf Bäumen, im Moos, im Holz, hockend in Sträuchern oder begraben unter einer Laubdecke – im Spiel zwischen Wachstum und Stagnation, Verfall und Leben, Bewahren und Zerstören.
„Wald im Kopf“ fand einmalig tagsüber am 24.06.2017 um 16:00 Uhr auf der Rabeninsel (Böllberger Weg / Höhe Diesterwegstraße) und einmalig nachts am 24.06./25.06.2017 um 00:00 Uhr statt.
Tagperformance am 24. Juni 2017 16:00 Uhr auf der Rabeninsel, Böllberger Weg (Höhe Diesterwegstraße)
Treffpunkt auf der Brücke
Performer/innen: Arne Hofmann, Daŝa Geiger, Juliane Nitschke, Max Hiller, Maxi Schreier, Tim Hofmann
Waldläuferin: Manuela Dammer
Choreographie & Regie: Juliane Nitschke
Dramaturgie: Hanna Pfützenreuter
Contact Improvisation: Eva Kreuter
Musiker: Toralf Friesecke
Die Ideengeber und damit die Anwohner aus der Nachbarschaft stellten u.a. dem Beigeordneten für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Halle (Saale), Uwe Stäglin ihre Konzepte für Apothekergarten, Nachbarschaftsgarten, Hochbeete, Gabionen, Lehmofen, Marktplatz, Graffitiprojekt, Tribüne uvm. vor. Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt der „Montag Stiftung Urbane Räume“, der „Freiraumgalerie“ und der Stadt Halle (Saale).
Am 10. Juni 2017 hat der Verein Mit Handicap leben e.V. zum fünften Mal den Inklusionspreis MOSAIK aus Mitteldeutschland verliehen. Nach Grußworten des Bürgermeisters Egbert Geier und des Vorstandes des ausführenden Vereins unterhielten sich Gäste über das Thema Inklusion in einer Talkrunde, perfekt moderiert von Matthias Brenner, Intendant des Neuen Theaters. Neben Annette Byhahn waren die Schauspieler des Theaterstücks „Ziemlich beste Freunde“ Peter W. Bachmann und Benito Bause an der Gesprächsrunde beteiligt. Der Singer-Songwriter Franky von Tide begleitete die Veranstaltung mit Liedern aus seinem neuen Album. Die Grußworte des Schirmherren der Veranstaltung, Reiner Haseloff, Ministerpräsident Sachsen-Anhalts überbrachte die Justizministerin Anne-Marie Keding.
Im Anschluss begann die Preisverleihung des Inklusionspreis MOSAIK aus Mitteldeutschland. Unter den Nominierten wurden ausgezeichnet:
Einzelpreis Annett Melzer aus Halle (Laudator Alexander Messmer)
Unternehmen: paso doble gGmbH aus Radeberg (Laudator Kay Senius)
Projekt: Simone Pareigis (Laudatorin Annette Byhahn)
Bildung: Grundschule Kröllwitz (Laudator Frieder Badstübner)
Sonderpreis: Phil Hubbe (Laudator Thomas Merkel)
Preis der Stifter: Gerd Micheel (Laudator Tim Böl)
„Ein Foto gespiegelt als Radiosendung! Wie das klingt?
Festivalfotograf Marcus-Andreas Mohr produziert für das Revolten-Radio eine Stunde, die symmetrisch im Aufbau ist, also vorwärts wie rückwärts gehört werden kann. Wer es ausprobieren will, kann schon mal die Tonbandgeräte vom Dachboden holen oder die entsprechende Tontechnik im Computer aktivieren….
Inhaltlich geht es – natürlich – um »Die Hohe Schule der Fotografie«. Zitate aus diesem Standardwerk, das Andreas Feininger vor 55 Jahren veröffentlicht hat, werden kontrastiert mit Songs, die sich dem Thema Photographie widmen.
Also zückt Eure Photoapparate, bildet Eure Radiogeräte von vorn und von hinten ab und lauscht der Stimme des Bildermachers.“ [Helen Thein]
30th October: YHPARGOTOHP-PHOTOGRAPHY by Marcus-Andreas Mohr
A photo reflected as a radioshow? How does this sound like?
here is the tracklist of the PHOTOGRAPHY direction:
or as ordinary extern spotify PLAYLIST