CARMEN

Dress rehearsal at Club 188

CARMEN – Tragödie, frei nach der Novelle von Prosper Mérimée

„Carmen“ ist nach „Salome“ die zweite berühmt-berüchtigte Frauenfigur der Trilogie „Femme fatale“ der schillerBühne halle. Die von ihr ausgehende Faszination ist von immerwährender Aktualität und ihr sogenanntes unergründliches Geheimnis ist die obskure Verteufelung einer vermeintlich unsichtbaren Macht über den Mann. Dabei werden keineswegs nur erotische Reize als Bedrohung empfunden, auch Intelligenz und Erfolg können zutiefst erschrecken. Die Trennung zwischen Intelligenz und Schönheit ist Gesetz, beides zusammen wird nicht akzeptiert. Carmen, ein Grenzfall, versetzt ihre männliche Umwelt in regelrechte Panik. Um den inneren „Frieden“ wieder zu finden, muss „Mann“ das Übel aus der Welt schaffen! Dabei ist sie einfach nur eine authentische, selbstbestimmte Frau!

In den Rollen: Olga Weyrich, Marcus Bräuer, Heinz Ebersbach, Markus Laich, Uwe Steinbrecher · Buch und Regie: Heidrun von Strauch · Gitarre: Eva-Maria Emmer · Kostüme: Angelika Claus · Foto: Marcus-Andreas Mohr · Plakat: Jana Krupik-Anacker

Veranstaltungsort:
Club 188 (ehemals Kino 188)
Böllberger Weg 188 · 06110 Halle (Saale)

Termine:
10. November 2018 (Samstag), 19:30 Uhr
16. November 2018 (Freitag), 19:30 Uhr
17. November 2018 (Samstag), 19:30 Uhr
18. November 2018 (Sonntag), 18:00 Uhr
22. November 2018 (Donnerstag), 19:30 Uhr
23. November 2018 (Freitag), 19:30 Uhr
24. November 2018 (Samstag), 19:30 Uhr

Kartenverkauf:
• Online · www.t1p.de/schillerbuehne
• Theater- und Konzertkasse · Telefon: 0345 5110777
• schillerBühne halle e. V. · Telefon: 0345 3880474 und E-Mail: info@schillerbuehne-halle.de
• sowie an der Abendkasse

Ticketpreise:
15,00 Euro Vorverkauf
17,00 Euro Abendkasse

 

WALD im KOPF flashback NACHTPERFORMANCE

Die tänzerische Erkundung des Waldes geht weiter. In der Performance „Wald im Kopf“ tanzen die Performer*innen mit ihren Körpern auf dem Waldboden, auf Bäumen, im Moos, im Holz, hockend in Sträuchern oder begraben unter einer Laubdecke – im Spiel zwischen Wachstum und Stagnation, Verfall und Leben, Bewahren und Zerstören.

„Wald im Kopf“ fand einmalig tagsüber am 24.06.2017 um 16:00 Uhr auf der Rabeninsel (Böllberger Weg / Höhe Diesterwegstraße) und einmalig nachts am 24.06./25.06.2017 um 00:00 Uhr statt.

WALD im KOPF

Nachtperformance am 24./25. Juni 2017 00:00 Uhr auf der Rabeninsel, Böllberger Weg (Höhe Diesterwegstraße)
Treffpunkt auf der Brücke

Performer/innen: Arne Hofmann, Daŝa Geiger, Juliane Nitschke, Max Hiller, Maxi Schreier, Tim Hofmann

Waldläuferin: Manuela Dammer

Choreographie & Regie: Juliane Nitschke

Dramaturgie: Hanna Pfützenreuter

Contact Improvisation: Eva Kreuter

Musiker: Toralf Friesecke

WALD im KOPF flashback TAGPERFORMANCE

Die tänzerische Erkundung des Waldes geht weiter. In der Performance „Wald im Kopf“ tanzen die Performer*innen mit ihren Körpern auf dem Waldboden, auf Bäumen, im Moos, im Holz, hockend in Sträuchern oder begraben unter einer Laubdecke – im Spiel zwischen Wachstum und Stagnation, Verfall und Leben, Bewahren und Zerstören.

„Wald im Kopf“ fand einmalig tagsüber am 24.06.2017 um 16:00 Uhr auf der Rabeninsel (Böllberger Weg / Höhe Diesterwegstraße) und einmalig nachts am 24.06./25.06.2017 um 00:00 Uhr statt.

WALD im KOPF

Tagperformance am 24. Juni 2017 16:00 Uhr auf der Rabeninsel, Böllberger Weg (Höhe Diesterwegstraße)
Treffpunkt auf der Brücke

Performer/innen: Arne Hofmann, Daŝa Geiger, Juliane Nitschke, Max Hiller, Maxi Schreier, Tim Hofmann

Waldläuferin: Manuela Dammer

Choreographie & Regie: Juliane Nitschke

Dramaturgie: Hanna Pfützenreuter

Contact Improvisation: Eva Kreuter

Musiker: Toralf Friesecke

MOSAIK Preisverleihung 2017

Inklusionspreis aus Mitteldeutschland

Am 10. Juni 2017 hat der Verein Mit Handicap leben e.V. zum fünften Mal den Inklusionspreis MOSAIK aus Mitteldeutschland verliehen. Nach Grußworten des Bürgermeisters Egbert Geier und des Vorstandes des ausführenden Vereins unterhielten sich Gäste über das Thema Inklusion in einer Talkrunde, perfekt moderiert von Matthias Brenner, Intendant des Neuen Theaters. Neben Annette Byhahn waren die Schauspieler des Theaterstücks „Ziemlich beste Freunde“  Peter W. Bachmann und Benito Bause an der Gesprächsrunde beteiligt. Der Singer-Songwriter Franky von Tide begleitete die Veranstaltung mit Liedern aus seinem neuen Album. Die Grußworte des Schirmherren der Veranstaltung, Reiner Haseloff, Ministerpräsident Sachsen-Anhalts überbrachte die Justizministerin Anne-Marie Keding.

Im Anschluss begann die Preisverleihung des Inklusionspreis MOSAIK aus Mitteldeutschland. Unter den Nominierten wurden ausgezeichnet:
Einzelpreis Annett Melzer aus Halle (Laudator Alexander Messmer)
Unternehmen: paso doble gGmbH aus Radeberg (Laudator Kay Senius)
Projekt: Simone Pareigis (Laudatorin Annette Byhahn)
Bildung: Grundschule Kröllwitz (Laudator Frieder Badstübner)
Sonderpreis: Phil Hubbe (Laudator Thomas Merkel)
Preis der Stifter: Gerd Micheel (Laudator Tim Böl)

Bildband Halle von Oben

Die Saalestadt als Porträt aus der Luft

Der Bildband lässt vieles entdecken, das am Boden zum Teil kontrovers diskutiert wird, aus der Luft gesehen aber eine ganz eigene Ästhetik entfaltet. Bauwerke wie die Hochstraße, Architekturensembles auf und um den Riebeckplatz oder die Bebauungsstrukturen der jüngeren Stadtteile setzen besonders markante Akzente. Eine Konstante jedoch bleibt – immer und an fast jedem Ort findet sich das Alte neben dem Neuen. Mal mehr, mal weniger detailliert lässt uns der Fotograf an seiner »Draufsicht« teilhaben.

»HALLE VON OBEN« ist eine Annäherung an die größte Stadt Sachsen-Anhalts aus der Vogelperspektive.

Marcus-Andreas Mohr hat seine Heimatstadt schon aus vielerlei Perspektiven betrachtet und abgebildet; sie von oben zu porträtieren, war dabei eine ganz besondere Herausforderung. Im Normalfall fliegt ein Kleinflugzeug, aus dem das Fotografieren möglich ist, eine konstante Geschwindigkeit bei gleichbleibender Flughöhe. Fliegt man entlang der längsten Ausdehnung von Nord nach Süd über die Stadt, dauert der Flug nicht einmal fünf Minuten. Hat man die Ambition, die Stadtlandschaft umfassend wiederzugeben und dabei auch noch Prioritäten und Akzente setzen zu wollen, muss man mehrmals in die Luft und mehrere Rundflüge unternehmen.
Die Anordnung der Bilder folgt jedoch keinem Prinzip eines Rundfluges – dies ließe allein die geografische Ausdehnung Halles nicht so einfach zu. Vielmehr sind die Luftbildmotive nach den vier Himmelsrichtungen grob geordnet. Dabei wird über dem historischen Stadtkern in Richtung Osten gestartet und entgegen dem Uhrzeigersinn alle Stadtgebiete überflogen – Markt, Rannischer Platz, Riebeckplatz, Paulusviertel, Frohe Zukunft, Trotha, Kröllwitz, Heide-West, Weinberge, Halle-Neustadt, Peißnitz, Rabeninsel, Südstadt, Silberhöhe, Ammendorf, Pfännerhöhe und südliche Altstadt.
Und fast immer findet sich Altes neben Neuem: Zwangsläufig schmiegen sich die Franckeschen Stiftungen an die Hochstraße. Der über 120 Jahre alte Hauptbahnhof liegt wie auf einer Insel neben der neu gestalteten Kreisverkehrslösung über drei Ebenen auf dem Riebeckplatz. Die Neubebauung der Spitze mit der Konzerthalle und dem Landesfunkhaus des MDR macht aus der Luft gesehen ihrem Namen alle Ehre und bildet die optische Verlängerung des historischen Marktplatzensembles mit dem Roten Turm, der Marktkirche und dem Hallmarkt. Unweit davon lässt sich an der Saale die Saline als einstige Fabrikanlage mit mächtigem Schornstein ausmachen, der gegenüber eine moderne Architektur das Mitteldeutsche Medienzentrum beherbergt. Dabei muss man Alt und Neu gar nicht im Vergleich zweier Bauwerke nebeneinander suchen; am Beispiel des Kunstmuseums Moritzburg zeigt sich gerade beim Blick aus der Luft, wie alte und neue Architektur miteinander harmonieren kann.

MITTELDEUTSCHER VERLAG

MARCUS-ANDREAS MOHR
Halle von oben
Bildband
128 S., geb., 240 × 165 mm, Farbabb.

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