2018

„Im Außen arbeiten – im Inneren formen!“

wollt´ schon längst mal danke sagen- an Juliane Nitschke

Auszug aus ihrer Laudatio zur VERNISSAGE von „Tanz in der Kunst“ am 21. April 2018 im Lichthaus Halle

„…auch Marcus-Andreas Mohr. Er ist bis heute sehr musikaffin und war schon als Kind auch tanzbegeistert. Marcus-Andreas Mohr ließ sich damals inspirieren von der Fernsehshow „Ein Kessel Buntes“ und kreierte kleine Choreographien, die er der Familie vortanzte. Als Jugendlicher war es Punk, wo er sich durch das Tanzen ausdrücken konnte.

Marcus-Andreas Mohr studierte Design in Halle und Medien & Bildung in Rostock. Er ist freiberuflicher Künstler in der Saalestadt und konzentriert sich auf Fotoarbeiten und Medienprojekte. Seine präsentierten künstlerischen Arbeiten sind hier Fotografien in Form zweier Collagen, welche die Bewegungen des performativen Tanzes in seinen vielschichtigen Verbindungen sichtbar machen möchten. Er begleitete dafür die Performance-Gruppe „nichtsdestotrotz“ in Halle ein Jahr lang bei ihrem Tanz-Projekt zum Thema Wald. Er bekam dadurch einerseits einen emotionalen Zugang zu ihren Ansätzen und andererseits wuchs bei ihm mehr und mehr das Interesse, das Unkalkulierbare, das völlig Freie und das Einmalige jenes Tanzes fotografisch darzustellen.

In seiner fotografischen Collage wählte er die künstlerische Form der Überlagerung von Bewegungssequenzen, die bei einer Tag- und Nachtperformance entstanden. Die choreografischen Forschungen der Performancegruppe und deren Einblick von sich bewegenden Körpern zum bewegten Körper war Intention für Marcus-Andreas Mohr, dies für den Betrachter authentisch zu vermitteln, dass Gefühle hervorgerufen werden können und es als ein Bild zu zeigen. Denn performativer Tanz und seine Arbeit damit ist, wie er selbst sagt: „Im Außen arbeiten, aber im Inneren formen!“